{"id":898,"date":"2012-10-04T09:28:24","date_gmt":"2012-10-04T09:28:24","guid":{"rendered":"http:\/\/labs.stefanschleifer.com\/codex\/?p=898"},"modified":"2013-08-28T10:56:10","modified_gmt":"2013-08-28T10:56:10","slug":"erhard-wameshafft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.everycodextellsastory.eu\/?p=898","title":{"rendered":"Erhard Wameshafft"},"content":{"rendered":"<div>Erhard Wameshafft (oder Waneshafft, wie er manchmal geschrieben wird) ist m\u00f6glicherweise auch ein sprechender Name, n\u00e4mlich ein &#8216;Erhard&#8217;, der in hoffendem Liebessehnen gefangen ist. Wir finden den Namen im Text selbst, das &#8216;Ich&#8217; wird so von einer der allegorischen (<a title=\"Glossar\" href=\"http:\/\/de.everycodextellsastory.eu\/?page_id=1147#allegorie\">?<\/a>) Damen in der Gefolgschaft von Frau Liebe genannt (<a title=\"Liebe und Gl\u00fcck\" href=\"http:\/\/de.everycodextellsastory.eu\/?p=2613\">hier<\/a> k\u00f6nnen Sie einen Ausschnitt aus dem Originaltext nachlesen und anh\u00f6ren). Am Ende seines Textes verr\u00e4t Wameshafft noch mehr \u00fcber die Entstehung des Textes:<\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Original<\/strong>:<em> Hie mit die red sich fullent<\/em> \/ <em>die ich duommer wameshafft<\/em> \/ <em>u\u00df schlechttem sin an meinsterschafft (!) \/ <\/em><em>zu k\u00fcngsteyn u\u00df syennen brach<\/em> \/ <em>fyer wochen was ich cranck vnd swach \/ <\/em><em>da\u00df ich das lant mocht bruchen niht<\/em> \/ <em>die will maht ich du\u00df n\u00fc gedicht<\/em> \/ <em>myner genedigen junckfrawen hab ich\u00df geschenckt \/ <\/em><em>dass got des frumm herrn gedenck<\/em> \/ <em>vnd behuet sin son das edel bluot \/ <\/em><em>wan sie mich detten alles gut<\/em> \/ <em>spis und dranck mit willen gern \/ <\/em><em>got well die dugent rich gewer. <\/em><\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>\u00dcbersetzung<\/strong>: Hiermit ist der Text zuende, den ich dummer Wameshafft mit meinen bescheidenen F\u00e4higkeiten und ohne besonderes K\u00f6nnen verfasste. Vier Wochen war ich krank und schwach, so dass ich nicht durch die Lande ziehen konnte. W\u00e4hrenddessen machte ich dieses neue Gedicht. Meiner gn\u00e4digen jungen Herrin habe ich es geschenkt, damit Gott meinen noblen Herrn nicht vergesse und seinen edlen Sohn, denn sie haben mir viel Gutes getan und haben mir stets gern zu essen und zu trinken gegeben. Gott m\u00f6ge die Tugendhaften belohnen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Die namenlose Dame k\u00f6nnte Anna gewesen sein, die Tochter von Graf Eberhard III. von Eppstein-K\u00f6nigstein. Abgesehen von diesem Text gibt es nur noch einen weiteren Text dieses Autors, und der wurde von den Grafen von Katzenellnbogen in Auftrag gegeben, also auch am Mittelrhein.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Am Ende des Textes von Wameshafft steht ein kurzes R\u00e4tsel. Eine kleine <a href=\"http:\/\/de.everycodextellsastory.eu\/?p=911\">mittelalterliche Denksportaufgabe<\/a> gef\u00e4llig?<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Hier gibt es Informationen zum anderen Autor der Handschrift, <a title=\"Hermann von Sachsenheim\" href=\"http:\/\/de.everycodextellsastory.eu\/?p=894\">Hermann von Sachsenheim<\/a>.<\/div>\n<div>Hier kommen Sie direkt zu den R\u00fcckschl\u00fcssen aus den <a title=\"Was uns die Namen verraten\" href=\"http:\/\/de.everycodextellsastory.eu\/?p=907\">Namen in der Handschrift.<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erhard Wameshafft (oder Waneshafft, wie er manchmal geschrieben wird) ist m\u00f6glicherweise auch ein sprechender Name, n\u00e4mlich ein &#8216;Erhard&#8217;, der in hoffendem Liebessehnen gefangen ist. 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