Bücheraustausch

Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (SBB-PK), Ms.germ.qu. 2370
Wir können noch etwas mehr über die Bedeutung herausfinden, die Texte über die Liebe für spätmittelalterliche Adelige hatten. Werfen wir dazu einen kurzen Blick auf unser zweites Exponat, ebenfalls eine Handschrift, die heute in Berlin liegt. Sie war ein Geschenk an Christoph Mellinger von Graf Wilhelm Werner von Zimmern, und zwar im Jahr 1553, wie wir einem sehr detaillierten Exlibris entnehmen können. Darin wird auch verraten, dass der Vater und der Großvater des Schenkers (Johann Werner und Werner von Zimmern) die Herstellung der Handschrift veranlasst hatten. Wieder, wie bei unserem Hauptexponat, handelt es sich also um eine Handschrift, die im späten 15. Jahrhundert hergestellt und aus verschiedenen Faszikeln (?) zusammengestellt wurde.
Dieses Mal scheinen hinter den Texten sehr unterschiedliche Interessen zu stehen. Hier geht es zur Zusammenstellung der in Ms.germ.qu. 2370 enthaltenen Texte.
Diese Handschrift enthält hochinteresante Leserspuren, die einiges über ihre Nutzung verraten.

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