Reiseberichte

Erzählungen von fernen Ländern waren im Mittelalter so beliebt wie heute auch. Am berühmtesten sind die Reiseberichte von Marco Polo und von Jehan de Mandeville, die bis an die Grenzen der bekannten Welt (und darüber hinaus) fuhren. Von praktischerem Nutzen für die meisten LeserInnen waren Pilgerberichte. Eine Pilgerreise bewirkte eine Reduktion der Fegefeuer-Zeit, die man nach dem Tod zu erwarten hatte, so dass sich Berichte von erfolgreichen Pilgern großer Beliebtheit erfreuten. Viele von ihnen kursierten, so nehmen wir jedenfalls an, auf losen Blättern oder einzelnen Faszikeln (?), denn so waren sie am besten mitzunehmen. Erhalten haben sie sich allerdings nur in Sammelhandschriften wie der Geraardsbergen-Handschrift. Hier gibt es zwei Beispiele: die Texte 22 und 69.

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